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Schönheit - Damals und heute

Schönheit - Damals und heute
              Frauen und Schönheit. Kein Trend sondern eine dauerhafte Synregie.

 Hach...Trends kommen und gehen. Aber das Bedürfnis nach der, vermeintlich „ewigen“ Schönheit und Jugend bleibt. Das lassen sich die Frauen und Männer dieser Welt gerne einiges kosten. Aber nicht nur das: Ob natürlich, operativ, chemisch oder weiß er Geier was, die Hypes und Trends werden tatsächlich immer kurioser. Aber: Was steckt dahinter? Und was taten schon die alten Ägypterinnen um sich ihre Schönheit zu bewahren? Facts und figures folgen...

 „Schön sein bedeutet nicht, perfekt auszusehen. Es geht darum, die eigene Individualität zu lieben.“

 Anno dazumal schön sein.

 Das Altern und Erschlaffen der Haut fanden schon die alten Ägypter vor 3500 Jahren nicht Erstrebenswert. Gar nicht. Die Straffheit der Haut war deswegen Fokus Nummer ein bei den altägyptischen Ärzten So gibt es einige Rezepte für das „Umwenden der Haut“ bzw. das „Verwandeln eines Alten in einen Jungen“: Mischungen aus Salzen und Honig und verschiedenste Öle mit der ein oder anderen kuriosen Zutat wie ein Eselshuf oder ein Hundebein. Könnte natürlich auch ein Übersetzungsfehler der Hieroglyphen sein. Kleopatra badete allerdings wirklich in Esels- und Stutenmilch. Nofretete galt als die schönste Frau ihrer Zeit. Kosmetik und Schönheitspflege hatte in Ägypten allerdings auch immer einen praktischen Aspekt: Schutz vor der Sonne, Antibakterielle Wirkstoffe gegen Hautreizungen und kleine Wunden und Hygiene in einem Land, in dem sich alle in einem Fluss wuschen: Im Nil.

 Als früheste Schönheitseingriffe gelten Operationen der alten Hochkulturen in Indien und - ebenfalls - Ägypten. An mehr als 3000 Jahre alten ägyptischen Mumien entdeckte man angenähte Ohren. Der indische Chirurg Sushruta, der vermutlich im frühen 6. Jahrhundert vor Christus lebte, listet in seinem umfangreichen Operationskatalog auch eine Art Hauttransplantation auf, ebenso wie Nasenkorrekturen. Die Inder galten lange als die Nasenoperateure schlechthin, noch im 18. Jahrhundert reisten britische Chirurgen nach Indien, um sich dort fortzubilden.

 Von der Brust bis zur Vagina.

 

 

 Heute sind Schönheits-Operationen gang und gebe. Dabei ist die Schönheitschirurgie kaum hundert Jahre alt. Die Deutschen gehörten zu den Ersten, die sich mit Facelifting und Brustvergrößerung beschäftigten: Der Berliner Chirurg Erich Lexer straffte 1906als nachweislich Erster ein Gesicht. Ein paar Jahre zuvor hatte der Heidelberger Krebsspezialist Vincenz Czerny bei einer Patientin eine zuvor abgenommene Brust mit Fettgewebe aus dem Oberschenkel rekonstruiert. Allerdings wurde das implantierte Gewebe nicht ausreichend durchblutet, die Folge war, dass es regelrecht abstarb und knochenhart wurde. Zur selben Zeit versuchte Robert Gersuny, ein österreichischer Arzt, mit gespritztem Paraffin Brüste aufzubauen - doch es kam zu heftigen Abstoßungen, und die Methode wurde schnell wieder verbannt. Weitere Versuche in den zwanziger und dreißiger Jahren waren ebenso wenig von Erfolg gekrönt: Glaskugeln, Elfenbein, Wolle - mit allen möglichen Brustimplantaten wurde experimentiert, meist waren die Ergebnisse verheerend.

 

 Der Trend des 21. Jahrhunderts: Die sogenannte Labioplastik, bei der meist die inneren Schamlippen verkleinert werden. Die "vaginale Verjüngung" - meist eine Straffung der Vagina - kommt auf mehr als 50.000 Eingriffe jährlich, alleine in den USA. Warum das? Der Trend zur Intimrasur gibt den Blick auf das frei, was zuvor verdeckt war: Und die Scheu, Schamlippen, Scheide oder Penis optimieren zu lassen, schwindet. Es gibt zwar ganz wenige Fälle von Frauen mit stark ausgebildeten inneren Schamlippen, die beispielsweise beim Sport Probleme haben können, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr verspüren oder Schwierigkeiten haben, zum Orgasmus zu kommen, doch die meisten Eingriffe werden aufgrund eines in den Medien falsch transportierten Perfektionswahns des weiblichen Körpers vorgenommen. Man sollte sich die eine Frage stellen: Wer hat denn bitte definiert, wie eine Vagina auszusehen hat?


Gesichtspflege mit Blut und Schleim, Gold und Kaviar.

 

Wandern wir als vom Intimbereich zum Sichtbaren: Das Gesicht. Der Ausdruck unserer Seele, Emotionsträger etc. Wie man es auch nennen will. Die Straffheit und die Jugend des Gesichts zu erhalten, ist jeder 2. Frau ein Anliegen. Trauen wir uns nun einfach mal so anzunehmen.

 Erster Trend: Stars wie Kim Kardashian und Bar Rafaeli haben Vampirliftings bekannt gemacht. Die Eigenblutbehandlung verspricht quasi ewige Jugend für die Haut. Der Eigenbluttherapie wird nachgesagt, nicht nur Falten zu mindern, sondern sie dauerhaft zu bekämpfen und die Haut aufzupolstern. Wie funktioniert die Eigenbluttherapie? Dem Patienten werden vier bis fünf Ampullen Blut entnommen. Das Blutplasma ist dabei für die Behandlung am wichtigsten und wird in einer Zentrifuge herausgefiltert. Das Plasma wird mit Hilfe eines speziellen Stifts, an dessen Spitze elf kleine Nadeln rotieren, und einer speziellen Spritztechnik in die Haut transportiert.

 Trend 2: In Asien leben - statistisch gesehen - die Königinnen der Gesichtspflege, niemand investiert so viel Zeit und Geld in ein schönes Gesicht wie Südkoreanerinnen und Japannerin. Letztere lassen sich bei Akne und Falten kleine Schnecken aufs Gesicht setzen, die dann die Haut einmal richtig vollschleimen dürfen. Warum es funktionieren soll? Schneckenschleim enthält Proteine, Hyaluronsäure und Antioxidantien, welche in vielen Beautyprodukten stecken. Klingt einleuchtend. Aber: Wir wissen nicht wie es Ihnen geht, aber wir haben eher Mitleid mit den schleimigen Kriechtierchen.

 Trend 3: Wer einigen der Victoria's Secret Engel auf Social Media folgt, dem dürfte eines nicht entgangen sein: Selfies mit vergoldetem Gesicht breiten sich auf Instagram wie ein Lauffeuer aus. Was sich dahinter verbirgt? Models wie Sara Sampaio, Elsa Hosk, Irina Shayk und Alessandra Ambrosio schwören auf das, 24K Pure Gold Treatment von Hautpflegeexpertin Mimi Luzon. Klar, dass man für 24 Karat Blattgold etwas tiefer in die Tasche greifen muss (300 Dollar um genau zu sein... ) – dafür verspricht das Ergebnis aber wahre Hautwunder. Das Edelmetall soll die Haut nämlich mit reichlich Feuchtigkeit versorgen und hat einen aufhellenden Effekt bei Rötungen und Narben. Na, ob es das Wert ist?